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Die Edain

Im Ersten Zeitalter galten die Edain — die ersten Menschen, die aus dem Osten nach Beleriand gekommen waren, wo die Hoch Elben ihre Königreiche hatten — als die Edelsten der Sterblichen.

Da sie von drei Häuptlingen angeführt wurden,


    *  Beor,
    *  Haldad und
    *  Marach,

wurden sie als die Drei Häuser der Edain bekannt. Un da die Elben die Erstgeborenen Kinder Ilúvatars genannt wurden, nannten die Noldor in Beleriand diese Menschen Atani, das heißt »Zweitgeborene«. Doch in Beleriand wurde vorwiegend Sindarin, die Sprache der Grau-Elben gesprochen, in der das Wort für »Zweitgeborene« Edain ist.

Übersicht:


    *  Das Haus Beors
    *  Das Haus Haladins
    *  Das Haus Hadors
    *  Die Helden der Edain

 

Das Haus Beors


Das Haus von Beor (das später das Haus von Húrin genannt wurde) war das Erste, dem die Noldor-Elben begegneten. Von allen Menschen waren die Edain BEors den Noldor am ähnlichsten. Ihr Haar war dunkel und ihre hellen Augen waren grau. Sie besaßen eine schnelle Auffassungsgabe und beachtliche körperliche Kräfte.

Das Haus Haladins


Die Edain des Zweiten Hauses wurden die Haladin oder die Menschen von Haleth genannt; sie waren von allen drei Häusern die kleinsten an Zahl und Statur und bewohnten die Wälder.

 

Das Haus Hadors


Das dritte — zahlenmäßig größte — Geschlecht war das Haus von Hador, dessen Angehörige blond und blauäugig waren.


Die Helden der Edain

Viele Helden wuchsen unter den Edain heran Hador Lórindol, was »Goldscheitel« bedeutet, wurde Elbenfreund genannt und war der Herr von Dor-lómin, Húrin der Standhafte war ein mächtiger Krieger, der in der Schlacht siebzig Trolle erschlug. Húrins Sohn war Túrin Turambar, der den von Zwergen gewirkten und von Generation zu Generation vererbten Drachenhelm von Dor-lómin sowie das Gurthang genannte Schwarze Schwert trug. Mit dieser Waffe tötete er Glaurung, den Vater der Drachen.

Von allen Heldentaten über die innerhalb der Sphären der Welt berichtet wurde, waren die des Beren Echamion die größten. Er war mit der schönen Elbenfürstin Lúthien Tinúviel vermählt. Un er war es, der mit dem Dolch Angrist einen Silmaril aus Morgoths Eiserner Krone schnitt.

In der Geschichte von Arda gab es nur zwei andere Verbindungen zwischen Elben und Menschen. Tuor heiratete Idril, die Tochter Turgons, des Noldor-Herrschers von Gondolin. Deswegen wird behauptet, dass Tuor der einzige Mensch war, der mit in die Unsterblichen Lande genommen wurde und dort wohnen durfte. der Sohn von Tuor und Idril, Earendil, der »Freund des Meeres«, heiratete die Sindar-Fürstin Elwing. Er trug den Silmaril der Flamme des blauen Sterns des Zwielichts und baute das fliegende Schiff »Vingilot«. In der großen Schlacht erschlug Earendil den Feuerdrachen Ancalagon den Schwarzen.

Die Nachkommen der ersten Edain, an Körper und Geist gestärkt, wurden im Zweiten Zeitalter aus Mittelerde in das Land Númenor geführt, das auf halben Wege zu den Unsterblichen Landen im Westlichen Meer lag und ihnen von den Valar als Lohn für ihre Leiden geschenkt worden war. Seit dieser Zeit heißen sie die Dúnedain, die »Edain des Westens« und galten als die klügsten und edelsten Menschen, die je auf der Erde gelebt hatten. 
 
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