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Die Welt
Die Völker
Die Valar
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Die Valar
| Die Valar |
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Als Ea, »die Welt Die Ist«, entstand, wurde sie zuerst von den Ainur, den »Heiligen«, bewohnt. In den Zeitlosen Hallen waren sie reine Geister gewesen, doch als sie die Welt betraten, nahmen sie irdische Formen an und nunmehr unterschieden sich die weniger mächtigen Maiar von den fünfzehn göttergleichen Valar, den Mächten von Arda. Zunächst formten die Maiar und Valar die groben Umrisse der Welt, doch ein Streit zwischen den Valar beeinträchtigte ihr Werk. Aber im Laufe der Zeit entstand auf einer Insel inmitten eines riesigen Sees auf Mittelerde das erste Reich der Valar, das Almaren genannt wurde und die ganze Welt wurde Süden von Alaren standen. Dann erhob sich einer der Valar gegen die anderen, zerstörte die Großen Leuchten und vernichtete Almaren mit seinen herrlichen Gärten. So verließen die Valar Mittelerde und zogen nach Westen auf den Kontinent Aman, wo sie ihr zweites Reich errichteten, das noch prächtiger war als das erste. Dieses Reich wurde Valinor genannt und seine Hauptstadt mit ihren vielen Kuppeln, Glocken und gewaltigen Hallen hieß Valimar. Zu dieser Zeit erhellten die Bäume der Valar mit ihren goldenen und silbernen Ewigen Licht ganz Aman. Dies sind die Valar:* Manwe (der Herr der Winde) * Ulmo (der Herr des Wassers) * Yavanna (Spenderin der Früchte) * Aule (der Schmied) * Niena (die Klagerin) * Orome (der Jäger) * Vana (die Ewigjunge) * Nessa (die Tänzerin) * Tulkas (der Starke) * Lórien (der Herr der Träume) * Este (die Heilerin) * Vaire (die Weberin) * Melkor (der, der in Macht entsteht) Manwe (der Herr der Winde)Der Herrscher der Valar ist Manwe, der Herr der Winde, der auf dem höchsten Berg von Arda, dem Taniquetil, wohnt. Ihm ist ganz Arda untertan, doch sein liebstes Element ist die Luft und deshalb wird er Súlimo genannt, der »Herr des Atems von Arda«. Er sitzt, in azurne Gewänder gekleidet, auf einem reich verzierten Thron, sein aus Saphiren geschnittenes Zepter in der Hand. Auch seine Augen die wie Saphire, aber heller als diese und furchteinflößend wie ein Blitz. Manwe sieht alles, was auf der Erde geschieht. Mit ihm herrschte in den Hallen von Ilmarin, der »Wohnung der Hohen Lüfte«, die Königin der Valar, seine Gemahlin Varda, die Herrin der Gestirne, auf deren Antlitz noch das Licht Ilúvatars leuchtete. Varda schuf die Sterne und deshalb nennen die elben sie Elentári oder Elbereth, die »Sternenkönigin«. Von allen Valar haben die Elben Varda am tiefsten ins Herz geschlossen, denn es waren ihre Sterne, die sie ins Leben riefen und ein Teil dieses Lichts liegt immer noch in ihren Augen. Um dieser Tat willen preisen die Elben sie in ihren Liedern und Gedichten, in denen sie oft Tintalle, »Die Entzünderin«, genannt wird. Ulmo (der Herr des Wassers)Der nach Manwe Höchste der Valar ist Ulmo, dessen Element das Wasser ist. Er ist der Herr der Meere, den alle Seeleute kennen und den die Zwerge und Orks fürchten. Gewöhnlich lebt er gestaltlos in seiner tiefen Wasserwelt, oft aber erhebt er sich in einer hohen Flutwelle. Sein Helm wird von Wogen gekrönt und seine Rüstung ist smaragdgrün und silbern. Er verkündet seine Ankunft mit den von dem Maia Salmar geschliffenen weißen Muschelhörnern Ulumúri. Doch seine Gestalt ist nicht immer furchteinflößend, denn er zeigt sich auch im Regen des Frühlings und in den Brunne, im Plätschern der Bäche und Flüsse, im Rauschen der Ströme und in den Gezeiten des Meeres. Yavanna (Spenderin der Früchte)Yavanna schenkt der Welt Nahrung und ihr Name bedeutet »Spenderin der Früchte«. dich ist sie auch als Kementári bekannt, die »Königin der Erde«. Sie nimmt viele Gestalten an, aber oft erscheint sie hoch aufragend wie eine Zypresse, von goldenem Tau leuchtend und in grüne Gewänder gehüllt. Alle, welche die Früchte der Erde lieben, lieben auch Yavanna. Sie ist die Kraft, welche die Blume zum Blühen bringt und die ersten Samen aller Olvar der Welt wurden von ihr ersonnen und gepflanzt. Aule (Der Schmied)Ihr Gemahl, mit dem sie das Element der Erde teilt, ist Aule der Schmied, der Erschaffer der Berge, der Erfinder der Metalle und Edelsteine und der Meister aller handwerklichen Fertigkeiten. Von den Zwergen wird er Mahal, der »Macher«, genannt, denn er ist es, der dieses Volk aus Erde und Stein schuf. Er war es auch, der die Leuchten der Valar schmiedete und die Schiffe baute, die das Licht der Sonne und des Mondes trugen. Tiefer noch als die Wohnung Aules liegen die Hallen Mandos - das Haus der Toten im Westen der Unsterblichen Lande, wo Ekkaia, das Umzingelnde Meer an das Ufer schlägt. hier lebt der Vala Námo, der jedoch von allen Mandos, der Schicksalsrichter, genannt wird. Niena (die Klagerin)Unweit des Hauses der Toten an der Westküste wohnt Mandos Schwester Nienna, die Klagerin. Sie ist in Trauerkleider gehüllt, Tränen fließen über ihr Gesicht und ihr Haus steht vor den Wällen der Nacht. Doch obgleich sie den Gram kennt, ist es nicht Verzweiflung, sondern Mitleid und Trauer, was sie verkörpert und aus den Tränen, die sie weint, wird vieles geboren, was das Leben erhält. Orome (der Jäger)In den südlichen Regionen von Valimor liegen die schönen Wälder, in denen Orome lebt, der Jäger und Zähmer wilder Tiere. Alle Reitvölker lieben ihn, ebenso die Jäger, Hirten und Wldbewohner. Diese acht Valar werden die Aratar genannt, die mächtigsten ihres Geschlechts in den Sphären der Welt. Doch es gibt noch sechs weitere und einen, der sich dem Bösen zuwandte und deshalb als letzter genannt wird. Vana (die Ewigjunge)Diejenigen, die nach ewiger Jungend trachten, verehren Vána, die Gemahlon Oromos und jüngere Schwester Yavannas. Vána bedeutet »Die Ewigjunge«; sie besitzt Gärten mit goldenen Blumen und nichts liebt sie so sehr wie die Blüten der Blumen und den Gesang der Vögel. Nessa (die Tänzerin)Nessa die Tänzerin ist Oromos Schwester. Sie hat die flinken Geschöpfe der Wälder in ihr Herz geschlossen, die gerne zu ihr kommen, denn sie ist selbst ein unruhiger Geist, der unablässig auf dem grünen, nie verwelkenden Gras von Valinor tanzt. Tulkas (der Starke) bzw. Astaldo (der Tapfere)Nessas Gemahl ist Tulkas der Starke, der als letzter Valar Arda betrat. Er wird der Ringer und Astaldo, »Der Tapfere«, genannt. Er ist der kräftigste alles Valar, schnell und unermüdlich, mit goldenem Haar und goldenem Bart. Selbst im Krieg trägt er keine Waffen, denn durch seine bloße Stärke und seinen Mut überwindet er alle Feinde. Lórien (der Herr der Träume)Der Bruder Mandos ist Lórien, der Herr der Träume. Wie Mandos wird er nach seinem Wohnsitz — dem schönsten Garten auf Arda — benannt. Sein wirklicher Name ist Irmo, aber jeder kennt ihn nur als Lórien, den König der Träume und Visionen. Este (die Heilerin)In dern herrlichen Gärten von Lórien liegt der See Lórellin mit einer in Nebel gehüllten und von hohen Bäumen bewachsenen Insel. Hier lebt Este die Heilerin. sie trägt einen grauen Mantel und gewährt jeden, der danach verlangt, Ruhe. Sie wird von allen gepriesen, doch ihre Gaben werden am stärksten von denen begehrt, die tief leiden. Vaire (die Weberin)Die Vala Vaire ist die Gemahlin Mandos und wird die Weberin genannt. In den Hallen ihres Gatten webt sie unaufhörlich einen Teppich, dessen Muster Geschehnisse bilden, die erst viel später eintreten. Melkor (der, der in Macht entsteht)Der letzte Vala war einst der mächtigste Ainur überhaupt. Sein Name ist Melkor, »Der, der in Macht ersteht«. Er besaß dieselben Fähigkeiten wie alle Valar, aber sein Reich war die Dunkelheit und Kälte. Tief unter den Bergen von Mittelerde errichtete er seine Festung Utumno und seine Waffenkammer Angband. In Arda führte er fünf große Kriege gegen die Valar und löschte das schönste Licht der Welt, indem er die Großen Leuchten und die Bäume, der Valar zerstörte. die Elben nannten ihn Morgoth, den »Dunklen Feind«. Dieser Kriegskönig ragte auf wie ein Turm, eine eiserne Krone auf dem Haupt, angetan mit einer schwarzen Rüstung und geschützt durch einen gewaltigen schwarzen Schild. Das Feuer des Bösen brannte in seinen Augen und sein Gesicht war gezeichnet von Hass und Wut. Doch im Krieg des Zorns wurde seine Macht vernichtet. Er allein von allen Valar wurde aus den Sphären der Welt vertrieben und lebt jetzt für immer in der Leere. |
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